Baumtomate
Markt in Vietnam
Durian Stinkfrucht

Exotische Früchte

"Exotische Früchte auf den Märkten der Welt" heißt die neue Sonderausstellung, die ab Freitag, 20. April 2012, im Museum unterm Trifels in Annweiler zu sehen ist.

Im Zeichen der Globalisierung und weltweiten Vernetzung der Märkte tauchen inzwischen viele exotische Früchte auf den heimischen Wochenmärkten auf. Die meisten davon haben einen langen Weg aus den Tropen oder den Subtropen zu uns hinter sich. Durch die Klimaveränderung finden sich zunehmend auch Früchte aus den gemäßigten und kühleren Klimazonen darunter.

Viele Früchte gehören inzwischen zum Alltag der Menschen in Deutschland. Orangen, Bananen, Ananas, Mango und Papaya werden schon lange nicht mehr als exotisch empfunden. Doch sie sind nur ein kleiner Teil des weltweit anzutreffenden Obstes. Bei Stachelanone, Kiwai, Sapotilla oder Lukuma sind wir schnell mit unserem Latein am Ende. Und genau hier setzt die neue Ausstellung über exotische Früchte ein.

Mehr als 110 exotische Früchte umfasst die aktuelle Ausstellung. Dank einzigartiger Präparate können auch extrem seltene und in Europa weitgehend unbekannte Obstsorten vorgestellt werden. Einige von ihnen sind von bezaubernder Schönheit, andere beeindrucken durch ihre Monstrosität. Früchte zum Knabbern oder zum Auslöffeln werden gezeigt, Raritäten oder Exoten, die gar keine sind. Die Ausstellung gibt außerdem Auskunft über die Herstellung der naturgetreuen Frucht-Präparate.

32 Bildtafeln informieren über die Heimat und Klimazonen der Früchte, berichten über Vitamine und Mineralstoffe und sprechen auch ökonomische und ökologische Aspekte an. Ferner gibt es eine Sammlung von Samen von mehr als 100 Arten zu sehen.

 

Tamarinden

Viele Beispiele zeigen, welche unterschiedlichen Schichten einer Frucht für uns genießbar sind. Mal essen wir den Blütenboden, mal die fleischige Umhüllung des Samens, dann wieder nur die innere Fruchtwand oder die äußere Samenschale. Während wir bei der Banane die trockene, zähe Schale entfernen, essen wir sie beim Apfel als saftiges Fruchtfleisch.

Gehen Sie mit auf Entdeckungsreise – zu Weltmeistern, wahren Schönheiten, Köstlichkeiten und Duftextremen.

Die Ausstellung, die im Pfalzmuseum für Naturkunde in Bad Dürkheim konzipiert wurde, wird bis zum 19. August 2012 zu sehen sein. Das Museum unterm Trifels ist täglich außer montags von 10-17 Uhr geöffnet. Gruppen können nach Voranmeldung die Früchteschau auch außerhalb der Öffnungszeiten besuchen. Weitere Infos: www.museum-annweiler.de oder telefonisch unter 06346-1682.

Macht & Mythos - Dauerausstellung in der Burg Trifels

Neue Präsentation zur Geschichte der Burg Trifels

Wer waren aber nun die eigentlichen Burgherren in den unterschiedlichen Epochen? Welche Funktionen übte die Burg im Laufe der Zeit aus? Wie viel Wahrheit steckt tatsächlich hinter dem Mythos des einstigen Machtzentrums in der Pfalz?

Die neue Dauerausstellung "Reichsburg Trifels: Macht und Mythos" sucht nach Antworten auf diese Fragen.

Öffnungszeiten Burg Trifels:

Januar-März: 9-17 Uhr
April-September: 9-18 Uhr
Oktober-November: 9-17 Uhr
Dezember: geschlossen

Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung.

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