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Rinnthal

Wald, Wasser, Mühlen

klassizistische Kirche in Rinnthal

Rinnthal, reizvoll im Queichtal gelegen, ist umrahmt von bizarren Buntsandsteinfelsen und hat eine schöne, waldreiche Umgebung. Zahlreiche romantische Täler mit klaren Bächen laden zum Innehalten ein. Alte Triftanlagen zeugen von der jahrhundertealten wirtschaftlichen Bedeutung von Wald und Wasser. Am Ortsanfang wird an der Queich eine Getreidemühle ausschließlich mit Wasserkraft angetrieben. Sie kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Die mitten im Ort stehende, 1831 bis 1834 im klassizistischen Stil erbaute Kirche mit ihrem imponierenden Säulenportal ist weithin bekannt. Der bayrische König Ludwig I. war ein großer Verehrer des Klassizismus und wollte auf linksrheinischem Gebiet einen Musterbau erstellen. Deshalb hat er dieses Bauvorhaben persönlich unterstützt. Die Rinnthaler Kirche ist tatsächlich eine der wenigen Dorfkirchen Deutschlands, die in diesem Stil konsequent durchgestaltet ist. Gepflegte Pensionen und Ferienwohnungen laden den Gast zum Verweilen in dem schmucken Dörfchen im Biosphärenreservat Pfälzerwald ein. Wer Ruhe und Erholung sucht, kommt hier auf seine Kosten.

Wanderfreudige Gäste finden eine große Auswahl an ausgebauten und markierten Wanderwegen. Die Triftanlage mit ihrem Woog, die Jung-Pfalz-Hütte auf dem Schinderkopf (462 m), Mühlen-, Kosten- und Buchholzfelsen sowie
der Wackelstein und der Maronenweg sind lohnenswerte Wanderziele. In Bahnhofsnähe starten drei Nordic-Walking-Strecken von unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade. Auch Radler kommen auf ihre Kosten: Der Queichtalradweg und die Burgentour führen direkt durch den Ort.

Holzeinwurf beim Triftfest 2011

Am letzten Sonntag im Juni findet jedes Jahr das Triftfest statt – eine feucht fröhliche Angelegenheit der besonderen Art. Bei diesem Fest wird das alte Handwerk des Triftens wieder lebendig.

Am 2. Wochenende im August wird in Rinnthal die Hädsturrekerwe gefeiert. Der Begriff ist abgeleitet von der im Wald blühenden Heide, deren Stiele stur sind und sich nicht verbiegen lassen. So ist Häd gleich Heide und Sturre sind die Stiele - daher der Name.

Nähere Informationen unter www.rinnthal.de. Oder in einem kleinen Flyer über Rinnthal und seine Wanderwege (2,4 MB).

Infotafel in der Ortsmitte gegenüber der Kirche
Neue Fischtreppe an der Triftanlage

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