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Die Burgruine Anebos,

die mittlere Burg der Trifelsgruppe, ist die kleinste der drei Burgen. Von ihr sind auch die geringsten Reste vorhanden. Der Anebosfelsen, der "Dickkopf", mit eingehauenen Balkenlöchern und glatten Wandflächen lässt die Vermutung zu, dass sich die Gebäude der Burg direkt an den Burgfelsen angelehnt hatten. Von der Ringmauer und den Gebäuden der unteren Burg findet sich kein aufsteigendes Mauerwerk. Erwähnenswert sind noch der ausgehauene Halsgraben und ein südlich des Felsens ausgemeißelter viereckiger Keller.

Die Anebos lässt sich nur vom 12. bis zum 13. Jahrhundert nachweisen. 1194 wird als Siegelzeuge ein Eberhart von Anebos genannt, 1234 eine Eliza de Aneboz. Nach 1250 gibt es keine Hinweise auf die Burg mehr, wahrscheinlich ist sie schon in diesen Jahren eingegangen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.burgen-rlp.de.

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